Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

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Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

Nächster Termin:
Dienstag, 13. Dezember 2016
20:00 Uhr
veränderbar, Görlitzer Str. 42 HH
Gasteleser: Marilisa
Best of 2016: Wunschgeschichte wählen

Foto (von links nachs rechts):
Lars Hitzing, Francis Mohr,
Henning H. Wenzel, Sabine Dreßler

© Olga Meier-Sander 2014

Vier geborene, eingewanderte oder sonst wie überzeugte Dresdner Autoren steuerten aus vier verschiedenen Himmelsrichtungen aufeinander zu, um gemeinsam etwas auszubrüten. Phrase4 – die Lesebühne in der veränderbar vereint die Tradition der unterhaltenden Short-Story mit der Lust am literarischen Fabulieren. Sabine Dreßler, Henning H. Wenzel, Francis Mohr und Lars Hitzing lesen Kurzweiliges, Ernsthaftes, Skurriles und Lustiges aus vier Leben mit vier Horizonten. Wenn das Quartett die Bühne entert, sind Humor ohne Schenkelschmerzen und Anspruch ohne Staublunge garantiert.
 
Neuigkeiten
 
Aller guten Dinge sind?

Man glaubt es kaum - auch wir reiben uns verwundert die Augen - unsere Lesebühne Phrase4 feiert ihren 3. Geburtstag! Wir können also stolz vermelden, dem Kleinkindalter entwachsen zu sein. Darum laden wir ein, am Dienstag, den 13. Dezember um 20:00 Uhr in der veränderbar dieses freudige Ereignis mit uns zu begehen.

Mitzubringen sind (neben Hausschuh und guter Laune) ein wachsames Gehör, um die Phrase "Dreimal schwarzer Kater" als erste zu entdecken und einen Wein zu gewinnen. Doch es gibt noch mehr Geschenke! Traditionell zum Jahresabschluss dürft Ihr Eure Lieblingsgeschichte des vergangenen Jahres wählen und noch einmal hören. Hier geht es zur Abstimmung.

Als sei das alles noch nicht genug, haben wir als Gastleserin noch die wunderbare Marilisa für Euch gewinnen können. Das wird ein fantastischer Abend! Wir freuen uns drauf und Ihr seid hoffentlich mit dabei.
 
Feier-Abend vorm Feiertag

Am Vorabend des Feiertages lud die (inzwischen leider reine) Männermannschaft von Phrase4 zur Lesebühne im November. Zu schmissigem Humpa-Metal wurde die Couch geenternt. In der Mitte durfte Spezialgast Konstantin Turra Platz nehmen.

Im ersten Text entführte Francis die Zuhörer in einen Zug. Davon handelte auch die anschließende Story von Lars, obwohl sich dies erst zum Schluss rausstellte. Henning machte einen Ausflug in Ernährungskunde und Ornithologie. Den Paukenschlag vor der Pause setzte Konstantin mit amüsanter schwarzer Pädagogik.

Im "Zugabenblock" erzählte Francis was passieren kann, wenn man den Ausdruck "innere Uhr" zu wörtlich nimmt. Henning stellte den Protagonisten seines nächsten Werkes vor und Lars kombinierte praktische Lebenshilfe und Arbeit mit Tieren. Als Rausschmeißer bewieß Konstantin den unvermuteten Wahrheitsgehalt mancher Schimpfworte. Die Phrase war dieses Mal so gut versteckt, dass sie fast nicht entdeckt worden wäre. Dreimal schwarzer Kater heißt die neue Wortgruppe, die es in der Dezemberausgabe zu finden gilt.

Dann sehen wir uns hoffentlich wieder - zum 3. Jahrestag unserer Lesebühne, am 13. Dezember 2016. Zu unserer großen Freude wird Marilisa auf der Couch Platz nehmen. Und wie immer gibt es die Möglichkeit, eine Wunschgeschichte aus dem letzten Jahr zu wählen. Wenn das keine vorzeitigen Weihnachtsgeschenke sind ...
 
In vino veritas

Am Dienstag, den 15. November findet um 20:00 Uhr in der veränderbar die "finale Weinlese" statt. So jedenfalls heißt die Phrase der Novemberausgabe unserer Lesebühne, zu der wir Euch herzlich einladen. Als Verstärkung wird niemand geringeres als Konstantin Turra mit uns auf der Bühne stehen. Wir freuen uns auf Kostproben seines gerade erschienenen Buchdebüts. Wer nicht nur vom Wein hören, sondern selbigen auch mit nach Hause nehmen möchte, sollte die Ohren spitzen und sich als erster beim Auftauchen der Phrase melden. So sind und bleiben die Spielregeln bei Phrase4.

Wer auf unterhaltsame Literatur nicht so lange warten mag, hat auf der Messe schriftgut die Gelegenheit, uns noch einmal in Bestbesetzung und mit unseren Lieblingsgeschichten zu erleben. Wir rocken am Sonntag, den 6.11. ab 16:00 Uhr die Bühne 1.

 
Willkommen und Abschied ...

Was war das doch für ein schmeichelnder Auftakt in die neue Saison! Der Raum war gefüllt mit Menschen und guter Stimmung. Auf dem Sofa nahmen wieder Francis Mohr, Lars Hitzing, Sabine Dreßler und - als Gastleser - Willi Hetze Platz. Francis startete mit einer Geschichte über die fiebrige Verausgabung beim Sammeln von Fußballstickern, deren finanzielle Seite er mit komplexen mathematischen Formeln erschloss. Dem folgte Lars mit einer witzig-makaberen Story über die Autofahrt eines Paares, das zwischen Hochzeiten und Leichen als Bergwegweiser sinnierte. Willi folgte ihm mit der Einsicht, dass alte Menschen, trotz Langsamkeit und Federschweif am Hut, möglicherweise den besseren Durchblick haben. Und Sabine rundete die Halbzeit mit Phrasen einer Sexzeitschrift ab, die von zwei LektorInnen feministisch reinterpretiert wurden.

Die zweite Halbzeit startete Lars mit einer Annäherung an das groteske Phänomen der Pokémon-Jäger vor historischer Stadtsilhouette. Willi schloss mit einer künsterlischen Betrachtung darüber an, was passiert, wenn man seine gebrochene Liebe auf in der Stadt verteilten Großplakaten wiedertrifft. Sabine zeichnete das Portrait einer Frau, die Menschen lieber in Tortendiagramme presst, als mit ihnen zu reden. Und so wie die erste Halbzeit mit Fußball begann, so endete die zweite auch, dank Francis Mohr.

Die Phrase des Abends wurde von unserer Lieblingsfotografin Olga entdeckt und durch "finale Weinlese" erneuert.

Mit ihrem Auftritt, verabschiedete sich gleichzeitig Sabine unter Bedauern ihrer Schreibkollegen und des Publikums aus dem Quartett. Die Lesebühne Phrase4 wird damit in nächster Zeit neu aufgestellt sein, und zwar mit erlesenen GastleserInnen, die Sabines Platz für den Abend einnehmen werden. Los geht es schon beim nächsten Mal, am 15. November mit Konstantin Turra.

Fotos: Olga Sander



      
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Was macht man mit Hitze?

Schatten suchen und trinken. Natürlich muss man bei einem Fest, wie dem Hecht-Fest, nicht unbedingt Wasser trinken, aber angebracht war es schon. Vor allem, wenn das Gehirn intakt bleiben soll, und das war gefragt, das intakte Gehirn. Denn die Protagonisten der Lesebühne "Phrase4" ließen sich nicht von Hitze, Laufpublikum oder einer wirren Geräuschkulisse beeindrucken, sondern sorgten mit ihren Geschichten für ein aufmerksames Publikum. Das hat sich, trotz Hitze, nicht davon abbringen lassen, konzentriert, bei kühlem Bier und Wasser, zu lauschen und der Literatur während des Hechtfestes, einen gebührenden Raum und wache Ohren zu schenken. Schön war’s, und danke an die Bühne, die heißer nicht hätte sein können. Bis zum nächsten Jahr, ihr Hecht-Verrückten.

Zweiter Vorschlag: sich über einen goldenen Spätsommer freuen und Wärme und Literatur gleichzeitig genießen. Denn auch wenn man es dem Wetter nicht ansieht, ist unsere Sommerpause schon wieder vorbei. Am 20.09 um 20:00 Uhr startet unsere Lesebühne in der veränderbar in die neue Spielzeit. Dieses Mal mit der Phrase: "Ich mag dein Zahntattoo" und Gastleser Willi Hetze, der den verhinderten Henning vertritt. Ein paar Änderungen wollen wir jetzt schon verkünden ... oder nein ... kommt vorbei und hört selbst.

 
Freunde, Tanten, Enkel, Erwachende, Hungernde, Hoffende, Suchende, Federführende!

Wir haben keinen Titel geholt, wir haben uns nicht vermehrt, wir sind für keine der Sommerkatastrophen verantwortlich, wir sind älter geworden, wir haben hart über neuen Texten geschwitzt, wir haben uns erholt – von der Welt und von uns selbst. Wir sind wieder da! Die Dresdner Lesebühne "Phrase4" hat den Sommer überstanden. Am 20. September massieren wir wieder Eure Ohren – so Ihr das wollt. Denn: Wir brauchen Euch! Wir wollen Euch! Ihr macht uns zu dem, was wir sind. Seid dabei! Seid bereit!

Bevor wir regulär die neue Saison einläuten, entern wir beim Hechtfest die Bühne für ein fulminantes Best of. Als Spezialgast wird Willi Hetze mit an Bord sein.

Lasst Euch von unseren Geschichten den sommmerlichen Sonntagnachmittag versüßen. Wir sind am 28. August von 14-16 Uhr auf der Bühne vor der Szenekneipe "Zur Schmiede" (Hechtstraße 15) zu erleben. Der Eintritt ist frei.

Foto: Olga Sander

 

Fotos: Olga Sander



    
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Da fällt der Abschied doppelt schwer!

Nach einer eher besinnlichen März-Ausgabe und einem bewegenden Solo im April, war es Zeit, mal wieder ein Feuerwerk zu entzünden. Den ersten Knaller setzte gleich Francis mit seiner Eröffnungsgeschichte und einer Therapie-Storie, die man gern hören und ungern erleben mochte. Sabine stand dem in Nichts nach, knüpfte nahtlos an und ließ ihrem schwarzen Humor freien Lauf bis die grünen Männchen kamen. Lars versuchte, das schon gut amüsierte Publikum wieder zu erden und tat dies mit einem Protagonisten, dem selbiges als Unfall widerfuhr. Auch hier gelang Henning ein nahezu lückenloser Übergang mit einer Rede, für die er nicht umsonst komplett in schwarz gekleidet war.

Nach der Pause folgten die letzten vier Geschichten, bevor unsere Lesebühne Phrase4 in die (wohlverdiente) Sommerpause verschwindet. Als Einstimmung auf die EM, die uns beim Juni-Termin Konkurrenz gemacht hätte, las Francis von den (guten) alten Oberliga-Zeiten. Henning ließ höchst komisch all seinen Ängsten freien Lauf. Sabine setzte einen emotionalen Höhepunkt mit einem klaren Statement. Und Lars blieb nur, die Kiste zuzumachen und das Publikum mit einem Lachen über die Auswirkungen einer Party nach Hause zu schicken.

Wir wünschen Euch allen einen schönen Sommer! Kommt zahlreich im September wieder! Am 20.09.2016 gibt es neue, frische Geschichten auf unserer Lesebühne in der veränderbar zu hören. Dann gilt es, auf die Phrase: "Ich mag dein Zahntattoo" zu achten. Wir danken unserem treuen, aufmerksamen und begeisterungsfähigen Publikum und dem Team der veränderbar für Bardienst, Technik, Raumüberlassung und Unterstützung. Uns fällt nach diesem tollen Abend der Abschied doppelt schwer.

 
Kinder, wie die Zeit vergeht!

Die Sonne lacht, der Sommer naht mit schnellen Schritten und mit ihm die große Pause unserer kleinen Lesebühne. Bevor das halbe Land an Sandstränden, Kletterfelsen und hinter Fußball-EM-Leinwänden verschwindet, wollen wir noch ein letztes Mal Kurzgeschichten auf die Bühne der veränderbar bringen.

Am Dienstag, den 17. Mai, ab 20:00 Uhr gibt es die beliebte Mischung aus Unterhaltung, Ernsthafigkeit und Skurrilität von der Stammbesatzung Sabine, Francis, Henning und Lars zu hören. Dazwischen werden irgendwann "lecker Gummibärchen" auftauchen. Wer diese entdeckt und sich am schnellsten und lautesten zu erkennen gibt, der verdient sich eine Flasche Wein und den Neid der restlichen Anwesenden.

Der Eintritt ist frei, fürs gute Gewissen gibt es einen Hut. Wer sich diesen Abend entgehen lässt, hat sehr lange Zeit, diese Entscheidung zu bereuen, denn Phrase4 wird erst ab Herbst wieder in gewohnter Weise zu erleben sein.

Foto: Olga Sander

 

Foto: Olga Sander

Abschweifungen im Paradies

Im April gibt es die zweite Ausgabe unseres neuen Formats "Phrase4.solo". Dieses Mal werdet Ihr Sabine von ihrer ausschweifenden und abschweifenden Seite kennenlernen. "Andererseits. Abschweifungen im Paradies" heißt ihr Buch, mit dem sie häppchenweise Euer Zwerchfell trainieren wird. Ein höchst unterhaltsamer Abend.

Und das erwartet Euch: Erschrocken stellt eine junge Frau eines Sonntagabends fest, wie sehr ihr eigenes WG- und Single-Leben schon dem der schläfengrauen Kommissare des "Tatort" im Ersten gleicht – sie beschließt kurzerhand, nach Neuseeland auszuwandern. Was dann passiert, schildert Sabine in spritzigen Reiseerzählungen, die nicht nur den Alltag einer Ausreißerin bei den Antipoden skizziert, sondern zugleich selbstironisch das Bild einer Mittzwanziger-Generation zeichnet, die an altbewährten Lebensläufen scheitert und ihre chronische Suche nach neuen Wegen schließlich zum eigentlichen Lebensinhalt erhebt.

Wer das verpasst, ist selber schuld! Wer nichts verpassen will, sollte am Dienstag, den 19.04.2016 um 20:00 Uhr in die veränderbar kommen. Dann gibt es Sabine mit Buch und Lars an der Moderation.

 
Die dicken Bretter gebohrt

Wenn Eckcouch, Stehlampe und Tischchen mit Wein und roter Laterne darauf die Bühne der veränderbar zieren, dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit Dienstag und somit Zeit für Phrase4. So auch im März.

Henning war diesmal der erste und sinierte über Bahnhöfe und Spielplätze. Lars erzählte vom Essen, was jedoch keinen großen Appetit erzeugte. Unser Couchgast Anne erhob sich zwar, nahm aber mit ihrer Geschichte wieder im Sessel Platz. Den Schlußpunkt des ersten und Startschuß zum zweiten Teil setzte Francis, der den Helden seiner Geschichte vom Helfer zum Rächer verwandelte.

Nach der Pause bewies Anne noch, dass es sich lohnt, die Augen bei der Berufswahl zu öffnen. Helle Momente ganz anderer Art beschrieb Lars, der Episoden eines langen Lebens zum Besten gab. Als Henning mit wortgewitzter Spurensuche den Abend beendete, stellte er fest, dass heute wohl die dicken Bretter gebohrt worden waren.

Zwischen all diesen Planken hatte sich auch unsere Phrase gut versteckt. Es dauerte länger als gewöhnlich, bis der erste sich traute, darauf aufmerksam zu machen. Wir tauschten eine Flasche Wein gegen eine neue Phrase. Zur Mai-Ausgabe unserer Lesebühne lohnt es sich, nach "lecker Gummibärchen" Ausschau zu halten.

Davor, nämlich am 19.4. gibt es eine neue Ausgabe von Phrase4.solo. Jeder, der Sabine im März vermisst hat oder einfach schon immer einmal mehr von ihr hören wollte, ist herzlich zu ihrer Buchvorstellung von Andererseits. Abschweifungen im Paradies in die veränderbar eingeladen.

Fotos: Olga Sander



    
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