Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

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Phrase4 - die Lesebühne in der veränderbar

Nächster Termin:
Dienstag, 15. November 2016
20:00 Uhr
veränderbar, Görlitzer Str. 42 HH
Gasteleser: Konstantin Turra

Foto (von links nachs rechts):
Lars Hitzing, Francis Mohr,
Henning H. Wenzel, Sabine Dreßler

© Olga Meier-Sander 2014

Vier geborene, eingewanderte oder sonst wie überzeugte Dresdner Autoren steuerten aus vier verschiedenen Himmelsrichtungen aufeinander zu, um gemeinsam etwas auszubrüten. Phrase4 – die Lesebühne in der veränderbar vereint die Tradition der unterhaltenden Short-Story mit der Lust am literarischen Fabulieren. Sabine Dreßler, Henning H. Wenzel, Francis Mohr und Lars Hitzing lesen Kurzweiliges, Ernsthaftes, Skurriles und Lustiges aus vier Leben mit vier Horizonten. Wenn das Quartett die Bühne entert, sind Humor ohne Schenkelschmerzen und Anspruch ohne Staublunge garantiert.
 
Neuigkeiten
 
Willkommen und Abschied ...

Was war das doch für ein schmeichelnder Auftakt in die neue Saison! Der Raum war gefüllt mit Menschen und guter Stimmung. Auf dem Sofa nahmen wieder Francis Mohr, Lars Hitzing, Sabine Dreßler und - als Gastleser - Willi Hetze Platz. Francis startete mit einer Geschichte über die fiebrige Verausgabung beim Sammeln von Fußballstickern, deren finanzielle Seite er mit komplexen mathematischen Formeln erschloss. Dem folgte Lars mit einer witzig-makaberen Story über die Autofahrt eines Paares, das zwischen Hochzeiten und Leichen als Bergwegweiser sinnierte. Willi folgte ihm mit der Einsicht, dass alte Menschen, trotz Langsamkeit und Federschweif am Hut, möglicherweise den besseren Durchblick haben. Und Sabine rundete die Halbzeit mit Phrasen einer Sexzeitschrift ab, die von zwei LektorInnen feministisch reinterpretiert wurden.

Die zweite Halbzeit startete Lars mit einer Annäherung an das groteske Phänomen der Pokémon-Jäger vor historischer Stadtsilhouette. Willi schloss mit einer künsterlischen Betrachtung darüber an, was passiert, wenn man seine gebrochene Liebe auf in der Stadt verteilten Großplakaten wiedertrifft. Sabine zeichnete das Portrait einer Frau, die Menschen lieber in Tortendiagramme presst, als mit ihnen zu reden. Und so wie die erste Halbzeit mit Fußball begann, so endete die zweite auch, dank Francis Mohr.

Die Phrase des Abends wurde von unserer Lieblingsfotografin Olga entdeckt und durch "finale Weinlese" erneuert.

Mit ihrem Auftritt, verabschiedete sich gleichzeitig Sabine unter Bedauern ihrer Schreibkollegen und des Publikums aus dem Quartett. Die Lesebühne Phrase4 wird damit in nächster Zeit neu aufgestellt sein, und zwar mit erlesenen GastleserInnen, die Sabines Platz für den Abend einnehmen werden. Los geht es schon beim nächsten Mal, am 15. November mit Konstantin Turra.

Fotos: Olga Sander



      
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Was macht man mit Hitze?

Schatten suchen und trinken. Natürlich muss man bei einem Fest, wie dem Hecht-Fest, nicht unbedingt Wasser trinken, aber angebracht war es schon. Vor allem, wenn das Gehirn intakt bleiben soll, und das war gefragt, das intakte Gehirn. Denn die Protagonisten der Lesebühne "Phrase4" ließen sich nicht von Hitze, Laufpublikum oder einer wirren Geräuschkulisse beeindrucken, sondern sorgten mit ihren Geschichten für ein aufmerksames Publikum. Das hat sich, trotz Hitze, nicht davon abbringen lassen, konzentriert, bei kühlem Bier und Wasser, zu lauschen und der Literatur während des Hechtfestes, einen gebührenden Raum und wache Ohren zu schenken. Schön war’s, und danke an die Bühne, die heißer nicht hätte sein können. Bis zum nächsten Jahr, ihr Hecht-Verrückten.

Zweiter Vorschlag: sich über einen goldenen Spätsommer freuen und Wärme und Literatur gleichzeitig genießen. Denn auch wenn man es dem Wetter nicht ansieht, ist unsere Sommerpause schon wieder vorbei. Am 20.09 um 20:00 Uhr startet unsere Lesebühne in der veränderbar in die neue Spielzeit. Dieses Mal mit der Phrase: "Ich mag dein Zahntattoo" und Gastleser Willi Hetze, der den verhinderten Henning vertritt. Ein paar Änderungen wollen wir jetzt schon verkünden ... oder nein ... kommt vorbei und hört selbst.

 
Freunde, Tanten, Enkel, Erwachende, Hungernde, Hoffende, Suchende, Federführende!

Wir haben keinen Titel geholt, wir haben uns nicht vermehrt, wir sind für keine der Sommerkatastrophen verantwortlich, wir sind älter geworden, wir haben hart über neuen Texten geschwitzt, wir haben uns erholt – von der Welt und von uns selbst. Wir sind wieder da! Die Dresdner Lesebühne "Phrase4" hat den Sommer überstanden. Am 20. September massieren wir wieder Eure Ohren – so Ihr das wollt. Denn: Wir brauchen Euch! Wir wollen Euch! Ihr macht uns zu dem, was wir sind. Seid dabei! Seid bereit!

Bevor wir regulär die neue Saison einläuten, entern wir beim Hechtfest die Bühne für ein fulminantes Best of. Als Spezialgast wird Willi Hetze mit an Bord sein.

Lasst Euch von unseren Geschichten den sommmerlichen Sonntagnachmittag versüßen. Wir sind am 28. August von 14-16 Uhr auf der Bühne vor der Szenekneipe "Zur Schmiede" (Hechtstraße 15) zu erleben. Der Eintritt ist frei.

Foto: Olga Sander

 

Fotos: Olga Sander



    
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Da fällt der Abschied doppelt schwer!

Nach einer eher besinnlichen März-Ausgabe und einem bewegenden Solo im April, war es Zeit, mal wieder ein Feuerwerk zu entzünden. Den ersten Knaller setzte gleich Francis mit seiner Eröffnungsgeschichte und einer Therapie-Storie, die man gern hören und ungern erleben mochte. Sabine stand dem in Nichts nach, knüpfte nahtlos an und ließ ihrem schwarzen Humor freien Lauf bis die grünen Männchen kamen. Lars versuchte, das schon gut amüsierte Publikum wieder zu erden und tat dies mit einem Protagonisten, dem selbiges als Unfall widerfuhr. Auch hier gelang Henning ein nahezu lückenloser Übergang mit einer Rede, für die er nicht umsonst komplett in schwarz gekleidet war.

Nach der Pause folgten die letzten vier Geschichten, bevor unsere Lesebühne Phrase4 in die (wohlverdiente) Sommerpause verschwindet. Als Einstimmung auf die EM, die uns beim Juni-Termin Konkurrenz gemacht hätte, las Francis von den (guten) alten Oberliga-Zeiten. Henning ließ höchst komisch all seinen Ängsten freien Lauf. Sabine setzte einen emotionalen Höhepunkt mit einem klaren Statement. Und Lars blieb nur, die Kiste zuzumachen und das Publikum mit einem Lachen über die Auswirkungen einer Party nach Hause zu schicken.

Wir wünschen Euch allen einen schönen Sommer! Kommt zahlreich im September wieder! Am 20.09.2016 gibt es neue, frische Geschichten auf unserer Lesebühne in der veränderbar zu hören. Dann gilt es, auf die Phrase: "Ich mag dein Zahntattoo" zu achten. Wir danken unserem treuen, aufmerksamen und begeisterungsfähigen Publikum und dem Team der veränderbar für Bardienst, Technik, Raumüberlassung und Unterstützung. Uns fällt nach diesem tollen Abend der Abschied doppelt schwer.

 
Kinder, wie die Zeit vergeht!

Die Sonne lacht, der Sommer naht mit schnellen Schritten und mit ihm die große Pause unserer kleinen Lesebühne. Bevor das halbe Land an Sandstränden, Kletterfelsen und hinter Fußball-EM-Leinwänden verschwindet, wollen wir noch ein letztes Mal Kurzgeschichten auf die Bühne der veränderbar bringen.

Am Dienstag, den 17. Mai, ab 20:00 Uhr gibt es die beliebte Mischung aus Unterhaltung, Ernsthafigkeit und Skurrilität von der Stammbesatzung Sabine, Francis, Henning und Lars zu hören. Dazwischen werden irgendwann "lecker Gummibärchen" auftauchen. Wer diese entdeckt und sich am schnellsten und lautesten zu erkennen gibt, der verdient sich eine Flasche Wein und den Neid der restlichen Anwesenden.

Der Eintritt ist frei, fürs gute Gewissen gibt es einen Hut. Wer sich diesen Abend entgehen lässt, hat sehr lange Zeit, diese Entscheidung zu bereuen, denn Phrase4 wird erst ab Herbst wieder in gewohnter Weise zu erleben sein.

Foto: Olga Sander

 

Foto: Olga Sander

Abschweifungen im Paradies

Im April gibt es die zweite Ausgabe unseres neuen Formats "Phrase4.solo". Dieses Mal werdet Ihr Sabine von ihrer ausschweifenden und abschweifenden Seite kennenlernen. "Andererseits. Abschweifungen im Paradies" heißt ihr Buch, mit dem sie häppchenweise Euer Zwerchfell trainieren wird. Ein höchst unterhaltsamer Abend.

Und das erwartet Euch: Erschrocken stellt eine junge Frau eines Sonntagabends fest, wie sehr ihr eigenes WG- und Single-Leben schon dem der schläfengrauen Kommissare des "Tatort" im Ersten gleicht – sie beschließt kurzerhand, nach Neuseeland auszuwandern. Was dann passiert, schildert Sabine in spritzigen Reiseerzählungen, die nicht nur den Alltag einer Ausreißerin bei den Antipoden skizziert, sondern zugleich selbstironisch das Bild einer Mittzwanziger-Generation zeichnet, die an altbewährten Lebensläufen scheitert und ihre chronische Suche nach neuen Wegen schließlich zum eigentlichen Lebensinhalt erhebt.

Wer das verpasst, ist selber schuld! Wer nichts verpassen will, sollte am Dienstag, den 19.04.2016 um 20:00 Uhr in die veränderbar kommen. Dann gibt es Sabine mit Buch und Lars an der Moderation.

 
Die dicken Bretter gebohrt

Wenn Eckcouch, Stehlampe und Tischchen mit Wein und roter Laterne darauf die Bühne der veränderbar zieren, dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit Dienstag und somit Zeit für Phrase4. So auch im März.

Henning war diesmal der erste und sinierte über Bahnhöfe und Spielplätze. Lars erzählte vom Essen, was jedoch keinen großen Appetit erzeugte. Unser Couchgast Anne erhob sich zwar, nahm aber mit ihrer Geschichte wieder im Sessel Platz. Den Schlußpunkt des ersten und Startschuß zum zweiten Teil setzte Francis, der den Helden seiner Geschichte vom Helfer zum Rächer verwandelte.

Nach der Pause bewies Anne noch, dass es sich lohnt, die Augen bei der Berufswahl zu öffnen. Helle Momente ganz anderer Art beschrieb Lars, der Episoden eines langen Lebens zum Besten gab. Als Henning mit wortgewitzter Spurensuche den Abend beendete, stellte er fest, dass heute wohl die dicken Bretter gebohrt worden waren.

Zwischen all diesen Planken hatte sich auch unsere Phrase gut versteckt. Es dauerte länger als gewöhnlich, bis der erste sich traute, darauf aufmerksam zu machen. Wir tauschten eine Flasche Wein gegen eine neue Phrase. Zur Mai-Ausgabe unserer Lesebühne lohnt es sich, nach "lecker Gummibärchen" Ausschau zu halten.

Davor, nämlich am 19.4. gibt es eine neue Ausgabe von Phrase4.solo. Jeder, der Sabine im März vermisst hat oder einfach schon immer einmal mehr von ihr hören wollte, ist herzlich zu ihrer Buchvorstellung von Andererseits. Abschweifungen im Paradies in die veränderbar eingeladen.

Fotos: Olga Sander



    
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Einmal normal mit allem bitte!

Nach Phrase4.solo und einem Ausflug nach Laubegast laden wir herzlich zur nächsten Ausgabe unserer Lesebühne in der veränderbar ein. Am Dienstag, den 15. März 2016 heißt es wieder "Bühne frei" für Phrase4. Mit dabei sind die Stammautoren Francis, Henning und Lars. Anne wird als Gastleserin Sabine vertreten. Man darf gespannt sein!

Start ist nahezu pünktlich um 20:00 Uhr. Statt Eintritt gibts Hut und für Zu-spät-kommer nur noch Stehplätze. Wer die Spannung und den Unterhaltungswert beim Zuhören noch steigern will, kann zusätzlich auf die Phrase "kurz und knackig" achten. Diese ist, wie immer, in einem der Texte versteckt und dem schnellsten Heraushörer winkt eine Flasche Wein.

Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen - einmal normal mit allem bitte! Wir freuen uns auf Euch!

Foto: Olga Sander

 
Lang und breit

Der Feburar wartete mit zwei Premieren auf. Zum einen gab es die erste Phrase4.solo-Lesung und zum anderen waren wir für die Auftaktveransaltung bei Whisky und Literatur eingeladen. Zwei Höhepunkte in einer Woche! Doch der Reihe nach.

Diesmal ohne Phrase - dafür mit Auszügen aus dem längeren Schaffen - verlief der Dienstag in der veränderbar. Henning moderierte investigativ und elegant durch den Abend und Lars brachte Auszüge aus seinem Roman zu Gehör. Wie immer das Beste an diesem Abend war unser Publikum, das interessiert, neugierig und zahlreich erschienen war und uns so einen schönen Abend bescherte. Ein großes Dankeschön dafür!

Und um der Woche noch die Krone aufzusetzen, trafen wir uns am Freitag auf der Couch im Breitengrad wieder und schauten sprachlos auf den nicht enden wollenden Zustrom von Gästen, die den gemütlichen Raum zum bersten füllten. Ein großes Kompliment von uns an die hervorragenden Gastgeber und unser begeisterungsfähiges Publikum! Wir haben uns sehr wohl und empfangen gefühlt. Da bleibt uns nur, der neuen Veranstaltungsreihe in Laubegast weiterhin solch durchschlagenden Erfolg zu wünschen.

"Kurz und knackig" geht es im März mit der nächsten Original-Ausgabe von Phrase4 weiter. Am 15.3. lesen wir zur gewohnten Zeit in der veränderbar. Mit dabei sein wird Anne, die Sabine auf der Couch vertritt.

Lesen im Sitzen (oben) und Couchfremdgehen (unten)




 

Foto: Olga Sander

Darf es auch ein bisschen mehr sein?

Wie bereits angekündigt, wollen wir mit unserer kleinen Lesebühne 2016 ein neues Format probieren. Unter dem Titel "Phrase4.solo" gibt es von nun an aller zwei Monate die Möglichkeit, die Stammbesetzung von ihrer ausschweifenden Seite kennen zu lernen. Statt Kurzgeschichten werden Romane und Novellen aus dem Schaffen von uns vier Autoren vorgestellt. Den Anfang macht Lars, der im Februar seinem dystopischen Roman "Drei Monde" vorstellen wird. Unserem Anspruch, ernsthaftes, skurriles und kurzweiliges zu präsentieren, werden wir dabei treu bleiben. Los gehts zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort, am Dienstag, den 16.02.2016 um 20:00 Uhr in der veränderbar, mit Lars am Text und Henning an der Moderation.

Nur wenige Tage später - am Freitag, den 19.02.2016 kann man im Breitgrad in Altlaubegast 8 eine interessante Kombination erleben. Whisky und Literatur heisst es ab 19:30 Uhr. Die schönsten Texte aus zwei Jahren Phrase4 von Sabine, Francis und Lars treffen auf das "Wasser des Lebens" aus Schottland. Wir freuen uns auf diese reizvolle Begegnung.

Und noch eine erfreuliche Nachricht zum Schluß: Phrase4 wurde bei der Jahresumfrage 2015 des Kulturmagazins Dresdner erstmals unter die besten 10 Literaturveranstaltungen gewählt. Wow - was für ein Ansporn! Vielen Dank all jenen, die uns ihre Stimme gegeben haben!

 
 
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© Lars Hitzing 2014